Jana Blavius fand schon als Jugendliche grossen Gefallen am Darstellen aller möglicher Stimmungen und Situationen. Aus diesem Grund besuchte sie nach ihrem regulaerem Unterricht einen Zeichenzirkel (Kunstschule), wo sie ihr zeichnerisches Talent verbessern konnte. Im Verlauf der Zeit entstand in dieser Zeit die Mappe, mit der sie sich später bewarb.
Für sie stand schon lange fest, dass sie etwas werden wollte, dass mit bildender Kunst in Verbindung steht. So entschied sie sich Lehrer für Kunsterziehung und Mathematik an der Pädagogischen Hochschule Erfurt zu studieren. Die Eignungspruefung bestand sie mit Bravour.
Während der gesamten Studienzeit nutzte sie jede freie Minute, um kreativ zu sein. In den Studios der Hochschule experimentierte sie mit den verschiedensten Techniken. In ihrer Diplomarbeit beschäftigte sie sich intensiv mit zwei expressionistisch arbeitenden Künstlern: Heidrun Hegewald und Klaus Süß. Ihre Hauptaugenmerk galt dabei den mythologischen Bezügen in den auf der X. Kunstausstellung der DDR gezeigten Bildern dieser beiden Künstler zu untersuchen.
Sie selbst will sich bis jetzt noch nicht auf eine spezielle Stilrichtung festlegen. Seit ihrem Studienabschluß 1990 arbeit sie in den verschiedensten Techniken. Bisher entstanden Bilder in Gouache, Ölpastell und Ölfarbe sowie Druckgrafiken (Linol- und Holzschnitt) als auch Skulpturen aus Holz, Ton und Speckstein.
Nach ihrer ersten Personal-Ausstellung 1994 in Adelsdorf hat sie sich der Landschafts- und Porträt- bzw. Menschendarstellung zugewandt. In diesem Zusammenhang eroberte sie sich die Ölmalerei. Im Mittelpunkt ihrer Menschenbilder stehen nachdenkliche, introvertierte Individuen und deren individuelle Lebenserfahrung und Stimmungen.
Eine ganz andere Seite kommt in ihren Drucken für das Kinderbuch für ihre Tochter zum Ausdruck, dass sie gemeinsam mit ihrem Mann gestaltet hat. Hier erkundet eine mutige Fledermaus die Welt und hat Spass am Leben.
Im Jahre 1998 entschloss sich Jana Blavius den Schritt von ihrer beruflichen Tätigkeit als Lehrerin in die Selbständigkeit zu wagen. Vom ersten Moment an, genoss sie es, als Web-Designerin selbstbestimmend und kreativ arbeiten zu können. Diese beiden Dinge bilden noch heute die Grundvoraussetzung für ihre Flexibilität und individuellen Lösungen für jeden Kunden. Auch während des dreijährigen Aufenthaltes in den USA baut sie ihr Geschäft weiter aus. Zunehmend arbeitet sie sich in die PHP-Programmierung von Datenbanken ein. Es entsehten mehr und mehr dynamische Websites, deren Inhalte mit Hilfe von Content-Management-Systemen verwaltet werden können. Solch eine Referenz ist diese Online Galerie.
Etwas Persoenlicher wird es in ihrem Blog, den sie 2004 als Tagesfoto-Projekt startete. Leider gab es aus dem abgelegenem Buero-Fenster nicht wirklich etwas Aufregendes zu beobachten, so langweilte sie diese Arbeit im Verlauf der Zeit. Aus dem Tagesfoto wurde eher ein Monatsfoto. Das aenderte sich schlagartig, als sie von Duisburg nach Lynchburg, Virginia zog.
Auf Grund der neuen Erfahrungen und aufregenden Reisen in den USA begann sie, ueber ihre Erlebnisse zu erzaehlen. Neben den Beschreibungen ihrer Reisen veroeffentlicht sie dort ihre fotografischen Exkurse zwischen Dokumentation und dem Drang, ihre Umwelt auf spielerisch-experimentelle Art ins Bild zu ruecken. Manche Tage lassen sich eher als alltäglich einstufen, und andere sind wahrlich abenteuerlich. So entstand der Name, auf dem sie nun das Tagebuch (Blog) auch nach Ihrer Rueckkehr nach Deutschland präsentiert: Tagebuch-zwischen-Alltag-und-Abenteuer.de